Hygienebedingungen nicht tragbar!

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Jeder von uns hat mit der Pandemie zu kämpfen, doch wir können uns regelmäßig die Hände waschen. Duschen oder unsere Notdurft verrichten, ohne uns Gedanken zu machen. Doch wie sieht es momentan für die Menschen ohne festen Wohnsitz aus.

  • Öffentliche Toiletten – geschlossen!
  • Aufenthaltseinrichtungen Tagesstätten geschlossen!
  • Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen, also fast überall.
  • Öffentliche Trinkbrunnen eingestellt!
  • Viele wohnungslose Menschen zählen zu der Hochrisikogruppe.
  • Mangelnde Angebote an Duschcontainer.

Von der stetigen Desinfektionsmöglichkeit mal ganz zu schweigen.

Pflaster, Verbandsmaterial, Einmalhandschuhe und Masken sind Luxusartikel die nicht einfach so in die Hände gelegt werden.

Auch, wenn einige Ehrenamtliche Mitmenschen alles geben, um Hilfebedürftige Personen zu versorgen reicht es einfach nicht aus.

Es ist die Politik gefragt, man kann sich nicht auf Vereine und Ehrenamtliche verlassen und hoffen die werden, dieses Schiffchen schon durch die Krise leiten. Es ist auch immer einfach gemacht, schnell mal ein Platzverweis erteilt – Aus den Augen aus dem Sinn! Doch das genau ist keine Hilfe! Nicht für Obdachlose Mitmenschen, nicht für die Menschen die Helfen wollen und nicht für unsere Gesellschaft.

Ich frage mich ernsthaft wie Entscheidungsträger sich zu dieser Zeit auf der Straße schlagen würde. Wie ist es ohne schöne Cremes, Seifen oder einfach mal nur ohne die Möglichkeit jederzeit die Slipeinlage, Tampon oder Intimdusche zu nutzen. Oder, wenn der Mann von Welt mal eben nass und durchgefroren ist und keine Kleidung zum Wechseln hat. Wenn die Klamotten vor Kälte, Nässe und Schmutz am Körper kleben, denn die nötigen Ausgabestellen können dank Verordnungen und Konzepten ihr Angebot nicht stattfinden lassen.

Es fehlt an allen Ecken und Kanten, doch an den meisten Stellen wird mehr diskutiert als gehandelt. Nur eine Diskussion macht nicht sauber, satt und warm.

Schaut auf unsere Mitmenschen! Danke!

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