Das Berlin Projekt – Hilfe oder Voyeurismus

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Am 7. Januar 2021 startet eine Langzeit Doku im TV. Ein Sender 7 Obdachlose und 10.000 Euro für den Start in ein neues Leben? 2 Jahre lang wurden die Protagonisten vom Sender begleitet.

Im Vorfeld stellt sich natürlich die Frage wie ernsthaft Wille und Unterstützung dort wirklich Zielführend sind und ob das Projekt wirkliche Hilfe bietet oder nur den Drang der Voyeurismus frönt. Das Leben auf der Straße und die Zusammenhänge könnten richtig beleuchtet für ein wenig Aufklärung in der Bevölkerung sorgen. Vielleicht sorgt das Projekt für mehr Akzeptanz und Verständnis, vielleicht bewirkt es aber auch das Gegenteil. Im Vorfeld fällt es schwer sich ein Urteil zu erlauben. Sicherlich ist Geld alleine keine Lösung sein Leben zu sortieren, jedoch kann es durchaus eine nützliche Starthilfe sein. Der Wille und die Standhaftigkeit, ja den Mut durchzuhalten und auch mal gegen Unwegsamkeiten anzugehen kann hier ausschlaggebend sein.

Schon einmal verfolgte ich einen Kurzzeitfeldversuch von 3 Prominenten die für nur kurze Zeit sich in das Leben eines Obdachlosen Menschen begeben sollten.I n der Sendung Prominent und obdachlos – Gosse statt Glamour begaben sich Elena, Jens und Christian auf den Weg für 3 Tage und 3 Nächte auf in die vorübergehende Heimat Straße. Nur Jens stellte sich allen Herausforderungen und hielt das Projekt bis zum Ende durch. Trotz großen Interesse erschien nur die eine Folge, ob mehr geplant waren, kann ich nicht sagen, aber die Frage bleibt offen wer überhaupt in der Lage ist auf der Straße und sei es nur für ein paar Tage zu leben, wenn er doch so an Luxus gewöhnt ist.

Also warten wir gespannt ab, was die neue Dokumentation für Ein- und Ansichten bringt.

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